Bei diesen Szenen wird er Sport zur Nebensache.
In der 50. Minute kracht Heidenheim-Keeper Kevin Müller mit Bochums Ibrahima Sissoko zusammen. Der Torhüter bleibt bewusstlos auf dem Boden liegen, blutet aus einer Platzwunde am Kopf.
Sofort sprinten zwei Heidenheim-Profis zu ihrem Keeper. Abwehr-Mann Tim Siersleben leistet Erste Hilfe, versucht Müller die Zunge aus dem Hals zu ziehen. Jan Schöppner winkt das medizinische Personal auf den Rasen. Maximilian Wittek bringt im Sprint den Notfall-Koffer auf den Platz.
Der Fünf-Meter-Raum wird mit zwei Decken abgeschirmt, rund zehn Ärzte und Sanitäter kümmern sich um Müller.
Im Stadion wird es schlagartig still. Minuten später beginnen die Fans (auch die Bochum-Anhänger) mit „Kevin-Müller“-Sprechchören.
Nach neun Minuten Behandlung auf dem Rasen wird Müller auf einer Liege abtransportiert. Feller übernimmt im Heidenheim-Tor.
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