Tollhaus Schalke …
Der Revier-Klub sorgt für Schlagzeilen, aber nicht auf dem Platz. Mittelfeldspieler Aymen Barkok (26) gerät in die Kritik. Grund: Sein Verhalten nach der 1:2-Niederlage gegen Kaiserslautern.
Barkok kam bei der Pleite nicht zum Einsatz. Doch statt sich zurückzuhalten, postete er nach Abpfiff ein Foto seiner Fußballschuhe. Der Kommentar dazu: „fehlerfrei“.
Abrechnung mit Rüdiger: „So einer hat auf dem Fußballplatz nichts verloren!“
Als ein Fan ihm daraufhin eine ähnlich provokante Nachricht schrieb, dass ein solcher Post unangemessen sei, antwortete er ihm: „Verpiss dich aus mein Snap (Plattform Snapchat, d. Red.) du Schwanz Wenn’s dir nicht passt.“
Social Media Schulungen sind bei Vereinen wie Schalke 04 längst Alltag. Doch was nützen sie, wenn Profis sich so verhalten? Barkoks Reaktion zeigt, dass nicht alle Lektionen gelernt werden.
Es ist nicht der erste Vorfall, den Barkok sich leistet. SPORT BILD weiß: Schon vor einigen Wochen gab es riesigen Ärger wegen des Winter-Neuzugangs. Nach dem Spiel in Hannover (1:2), bei dem Barkok ebenfalls nicht spielte, drehte er nach Spielende in den Katakomben des Stadions durch. Zunächst soll es zu einem Disput mit Kaderplaner Ben Manga (51) gekommen sein, danach mit Co-Trainer Tim Hoogland (39).
[–>Hoogland sagte ihm, dass er sein Verhalten, den Frust so offen zu zeigen, nicht in Ordnung finde. Daraufhin rastete der Ex-Mainzer aus, beschimpfte Hoogland wüst. Mit Begriffen, die absolut nicht jugendfrei gewesen sein sollen. Mehrere Personen bekamen den Vorfall mit – und waren erschrocken über die Wortwahl.
Barkok musste sich Anfang der damaligen Woche bei Hoogland entschuldigen. In der Kabine waren einige Spieler durchaus verwundert darüber. Genau wie über den Umstand, dass Barkok beim nächsten Spiel gegen Fürth (3:3) Teil des Kaders war – und dann auch noch eingewechselt wurde.
Nun zog der Zweitligist die Reißleine und suspendierte Stinkstiefel Barkok – zumindest für ein paar Tage.
Der gebürtige Frankfurter bekam lediglich einen Vertrag bis Saisonende. Eine Verlängerung nach seinen Fehltritten: mittlerweile komplett ausgeschlossen.
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