Der Wechsel von Leroy Sané sorgt für hitzige Diskussionen.
Der Star-Spieler landete am Freitagabend in Orlando, steht noch bis Ende Juni beim FC Bayern unter Vertrag. Doch dann ist Schluss in München: Sané zieht es zu Galatasaray. Bedeutet das einen sportlichen Abstieg?
Keineswegs, meint Lothar Matthäus (64)! Der Rekordnationalspieler und „Sky“-Experte erklärte gegenüber SPORT BILD: „Ich finde den Wechsel super! Galatasaray hat Ambitionen, ein großes Budget, der türkische Fußball ist stärker geworden, die Zeiten der Skandale sind vorbei.“
Sanés Wechsel in die Türkei könnte also ein kluger Schritt sein, um in einer aufstrebenden Liga neue Erfolge zu feiern.
Das ist ihm sehr wichtig: Was der Sané-Wechsel für Musiala bedeutet
Vor der Vertragsunterschrift in Istanbul wurde Sané frenetisch empfangen.
Matthäus: „Die Türkei hat super Stadien, die immer ausverkauft sind. Es sind dort gute Trainer am Werk, die Ruhe in die Vereine gebracht haben. Galatasaray ist Double-Sieger, eine sehr gute Adresse.“
Matthäus bezeichnet Sané als „den Königstransfer“ des türkischen Traditionsvereins: „Sie haben oft große Namen geholt, aber die waren meistens ein Stück älter. Sané ist noch auf seinem höchsten Leistungsniveau. Damit hat man international ein Zeichen gesetzt – und das bedeutet gleichzeitig einen gewissen Druck für Leroy Sané.“
Matthäus glaubt auch nicht, dass Sané mit dem Wechsel aus dem Blickfeld der Nationalmannschaft und von Julian Nagelsmann (37) verschwindet: „Es liegt an Leroy selbst: Wenn er bei Gala in der Liga und auch in der Champions League performt, hat er eine sehr große Chance, bei der WM dabei zu sein.“
Sportlich traut der Rekordnationalspieler Galatasaray „auf jeden Fall die Zwischenrunde in der Königsklasse zu“.
Was für Sané selbst eine große Rolle spielte: Bei Galatasaray fühlt er sich voll wertgeschätzt, soll eben der absolute Superstar werden. „In München hat es Sané schwer gehabt, er wurde mehr oder weniger alle zwei Wochen einmal scharf kritisiert“, meint Matthäus.
Sein Fazit: „Die Zeichen waren zuletzt klar: Der Verein wollte ihn nicht unbedingt halten. Während andere Spieler bei Verlängerungen deutlich mehr Geld bekamen, ist der Verein bei ihm auf die Gehaltsbremse getreten. Bayern hat nie richtig um Sané gekämpft.“
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