Daniel Altmaier (26) hat seinen bisher größten Erfolg bei den US Open gefeiert, folgt Alexander Zverev (28) und Jan-Lennard Struff (35) in die 3. Runde des Turniers in New York (alle Spiele live bei sporteurope.tv)!
In einem Fünf-Satz-Krimi haut er den früheren Top-Ten-Spieler Stefanos Tsitsipas (27) aus Griechenland 7:6 (7:5), 1:6, 4:6, 6:3, 7:5 raus. Im entscheidenden fünften Satz wehrt Altmaier beim Stande von 4:5 einen Matchball ab. Was für eine Tennis-Schlacht!
So krachend spannend wie die Schlussphase verläuft auch die Partie. Wahnsinn, welche Kondition Altmaier an den Tag legt. In der 1. Runde gegen den Serben Hamad Medjedovic (22) stand er sogar 4:46 Stunden auf dem Platz, hat also nach nur zwei Runden schon weit über neun Stunden auf dem Platz in den Knochen.
So richtig spannend wird es dann aber nach dem Match beim Handschlag am Netz. Da hat Tsitsipas Redebedarf, nachdem Altmaier im vierten Satz einmal von unten aufschlägt. „Nächstes Mal kein Aufschlag von unten, ok?“, sagt Tsitsipas zu ihm.
Tennisstar kommt weiter: 6. Matchball erlöst Alexander Zverev
Doch gegen so einen Aufschlag ist nichts einzuwenden. Altmaier wollte sich auf diese Diskussion nicht einlassen und wich clevererweise zurück. „Morgen wird Stefanos seine Worte bereuen“, sagte er bei Sky.
Sportlich war er mit seinem zweiten Marathon-Match in Folge sehr zufrieden. „Ich habe mein Herz auf dem Platz gelassen. Wegen dieser Momente spiele ich Tennis. Es ist schwer zu beschreiben, wie ich mich fühle. Da ist eine große Erleichterung“, so die Nummer 56 der Welt noch auf dem Court.
Nach dem Matchball lässt sich Daniel Altmaier auf den Boden fallen
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Dass er die frühere Nummer 3 der Welt niederringt, schreibt er nur seiner mentalen Stärke zu. „Es war mehr ein Kampf gegen mich selbst. Ich habe immer versucht, weiter an mich zu glauben“, sagte er.
Nun muss er am Sonnabend gegen den Australier Alex de Minaur (26) ran. Der nächste Schritt zu seinem großen Ziel. „Mein Traum ist, Grand-Slam-Turniere zu gewinnen. Ich muss die Ruhe bewahren und zwei Wochen Höchstleistung bringen.“
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