Die neuen Geschäftsführer Andreas Niederberger (62) und Rick Amann (64) starten bei DEL-Absteiger Düsseldorfer EG bei null. „Die Breaking News aus Düsseldorf ist: Aktuell haben wir keinen einzigen Spieler für die kommende Saison unter Vertrag“, sagt Amann. „Das ganze Bild ist weiß. Jetzt fangen wir an zu malen.“
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Seit Dienstag vergangener Woche steht der bittere Gang in die DEL2 für den achtmaligen Meister fest. Kein einziger Spieler hat dafür einen Vertrag. Nun versuchen die früheren Meisterspieler Niederberger und Amann, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen.
„Wir haben erst seit einer Woche Planungssicherheit, und es ist Anfang Mai, von daher sind viele Wunschspieler vom Markt“, sagt Niederberger. „Aber wir sind überzeugt, dass wir ein gutes Team zusammenstellen werden, das um die Play-offs spielen kann.“
[–>Der sofortige Wiederaufstieg ist kein Muss. „Wir hinterlegen die Lizenzgebühr von 250 000 Euro bei der DEL“, sagt Niederberger. „Das bedeutet aber nicht, dass wir sofort mit aller Macht aufsteigen wollen. Die Rückkehr in die DEL ist ein mittelfristiges Ziel. Wichtig ist, dass wir ein solides Fundament schaffen und keine überteuerten Verträge abschließen.“
In diesen Tagen sprechen Niederberger und Amann nahezu pausenlos mit Spielern und Agenten. „Wir suchen in der DEL, der DEL2 und der Oberliga“, sagt Amann. „Ganz wichtig ist für uns der Charakter. Wie ist der Spieler in der Kabine, wie professionell ist seine Einstellung? Das ist uns wichtiger als ein großer Name.“ Der neue Trainer steht bereits fest: Rich Chernomaz (61), Ex-Meistertrainer von Köln (2002) und Frankfurt (2004).
Der Etat von zuletzt 9,5 Millionen Euro wird deutlich sinken. Dass es überhaupt weitergeht, ist dem Engagement der fünf Gesellschafter und der Stadt Düsseldorf zu verdanken.
„Wir sind überzeugt, dass die Fans uns auch in der 2. Liga treu bleiben“, sagt Niederberger. Kurios: In ihrem Abstiegsjahr erreichte die DEG den höchsten Zuschauerschnitt (9104) ihrer DEL-Geschichte.
Amann: „Wir brauchen eine neue Kultur bei der DEG. Wir wollen professionell, transparent, ehrlich und solide sein. Dann wird die DEG bald wieder da sein, wo sie hingehört.“
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