Der Deutsche Basketball-Meister heißt wieder Bayern München!
In einem packenden, verrückten und hochklassigen fünften Finale verteidigt das Team von Weltmeister-Coach Gordon Herbert (66) seinen Titel. 81:77 (48:41) gegen Ratiopharm Ulm.
Wahnsinns-Kulisse. 11.500 Fans im restlos ausverkauften SAP Garden. Darunter auch Uli und Susi Hoeneß, Nationalspieler Daniel Theis, Ex-Profi Danilo Barthel, Annemarie & Wayne Carpendale, die Fußballerinnen Giulia Gwinn und Klara Bühl sowie Ex-Nationalspieler Holger Badstuber.
Uli und Susi Hoeneß. Vorn links: Bayern-Präsident Herbert Hainer
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Bei den Bayern fehlt weiterhin Superstar Carson Edwards (27/ Rücken). Bei den Ulmern ist Noa Essengue (19) nach dem NBA-Draft gleich bei seinem neuen Klub, den Chicago Bulls geblieben.
Münchner holen sich Spiel 4: Bayern-Star bringt Halle mit Mega-Dunk zum Schweigen
Die Ulmer hatten am Dienstag zu Hause Matchball und waren sogar für 87 Sekunden Deutscher Meister, als Nelson Weidemann im dritten Viertel kurzzeitig für die 41:39-Führung gesorgt hatte.
Bitter enttäuschte Ulmer: Marcio Santos und Philipp Herkenhoff
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Bayern wirkte unsortiert, das Spiel schien zu kippen. Doch NBA-Veteran Shabazz Napier brachte Bayern zurück. Und Ulm rutschte das Match aus den Händen.
[–>Zum entscheidenden Spiel: Bayern auf ihrem Heim-Court mit dem besseren Start, Andreas Obst eröffnet das fünfte Finale mit einem Dreier.
Danke für so ein geiles Finale! Drama-Endspiel: Bayern wieder Basketball-Meister
Ulms Sportdirektor Thorsten Leibenath hatte es vor dem Spiel auf Dyn angekündigt: „Der Druck ist auf Münchner Seite. Die haben mehr zu verlieren. Wir müssen brutal kämpfen, brutal physisch spielen.“
Machen sie. Doch Bayern ist einfach besser, druckvoller. Und den jungen Ulmern scheint der Glaube zu fehlen. Vor allem: Es fällt keine Dreier! Zehn Versuche, keiner geht rein …
Dagegen die Bayern-Quote von draußen satte 40 Prozent. Und als Weiler-Babb zur höchsten Führung (47:30) trifft, sieht alles nach einem Ulmer Debakel aus.
„Glaubt an Euch!“, predigt Ulms Coach Harrelson. Und sein Team reagiert. Alfonso Plummer schraubt 36 Sekunden vor der Halbzeit den ersten Ulmer Dreier rein. Bayern führt nur noch einstellig (48:39). Hinton verkürzt mit dem Buzzer sogar auf 41:48.
Bayern-Assistent TJ Parker: „Wir müssen zurückkommen. Und es besser machen.“ Machen sie aber nicht. Ulm wie ein giftiger Straßenköter – sie lassen sich nicht mehr abschütteln, sind bis auf zwei Pünktchen (61:63) dran.
„Mumm in den Knochen“: Ex-BBL-Profi feiert Bayern-Star für diesen Dreier
Die letzten zehn Minuten. Ex-Bayer Nelson Weidemann haut den Dreier vom Parkplatz rein – 66:65, erste Ulmer Führung in der zweiten Hälfte. Und die 1000 mitgereisten Uuulmer Fans sind jetzt lauter als die Münchner Anhänger.
Doch 95 Sekunden vor dem Ende die Entscheidung. Lucic mit dem Steal und Voigtmann locht den Dreier rein zum 79:75.
15 Sekunden vor Schluss führt Bayern nach zwei Freiwürfen von Lucic mit 81:77. Ulmer Angriff. Doch der letzte Wurf von Plummer geht nicht rein. Und Bayern ist Meister!
Bayern-Coach Gordon Herbert: „Wir waren etwas schlampig. Ich bin sehr glücklich, dass es positiv ausgegangen ist. Jo Voigtmann hat am Ende zwei wichtige Treffer gelandet.“
Beste Spieler: Devin Booker (Bayern/ 19 Punkte), Karim Jallow (Ulm/ 22 Punkte). Zum MVP der Finals wird Shabazz Nappier gewählt.
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