Zuletzt hatte es Kritik an der Nachwuchsarbeit des FC Bayern gegeben. Unter anderem die Top-Experten Didi Hamann (51) und Lothar Matthäus (64) hatten bemängelt, dass Talente aus dem Campus des Rekordmeisters nicht genügend Chancen bekommen würden.
In den letzten Jahren haben nur wenige Kicker aus der eigenen Jugend den Sprung zu den Profis geschafft. Einer ist Aleksandar Pavlović (21), der unter Ex-Bayern-Trainer Thomas Tuchel (51) seine Chance bekam und sie nutzte.
Nun soll das nächste Juwel eine echte Möglichkeit bekommen, in München auf Spielzeit zu kommen. Dabei handelt es sich um Lennart Karl. In der aktuellen Ausgabe des BILD-Podcasts „Bayern Insider“ sprechen Fußballchef Christian Falk und Chefreporter Heiko Niedderer über die Zukunftspläne des Klubs mit dem Offensiv-Talent.
[–>Falk: „Sie haben sich entschieden, eine Perspektive zu bieten, und Lennart Karl ist nun der erste Backup für Michael Olise auf der rechten Seite. Das klingt jetzt nicht nach der großen Beförderung. Wenn man aber bedenkt, dass da auch Serge Gnabry spielen kann, ist das schon ein Versprechen, das man dem Jungen gibt.“
Karl ist seit Sommer 2022 am Bayern-Campus, hat für die U17 und U19 gespielt. Stark: Zwischen August und November 2024 gelangen ihm in nur 14 Spielen 23 Tore und 10 Vorlagen. Bei der Klub-WM durfte Karl im ersten Gruppenspiel gegen Auckland City 45 Minuten Profi-Luft schnuppern und in der neuen Saison sollen weitere folgen.
Er ging trotzdem zu Bayern: Aus welcher Liga 90 Mio für Diaz geboten wurden
Über die aktuelle Situation mit den Nachwuchs-Kickern sagt Falk: „Es sind sehr, sehr viele Talente im Bayern-Training. Es sind immer sechs dabei. Sie wollen da wirklich anschieben, und vielleicht schafft es einer davon.“
Niederrer sagt in der Podcast-Folge aber auch: „Am Campus ist man nicht zufrieden mit den Einsatzzeiten. Die Jungs sind zwar immer dabei, aber gerade die Spielzeiten sind wirklich sehr gering gewesen. Auf der Ebene ist definitiv Potenzial für mehr.“
Der Erste, dessen Leistungsvermögen jetzt ausgeschöpft werden soll, könnte demnächst Lennart Karl sein.
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