Einigung im Streit mit Land NRW – Fortuna darf 1,7 Mio. Euro Corona-Hilfen behalten
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenIn der 2. Liga hat Fortuna Düsseldorf nur drei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16 (Dresden), dafür verbucht der Klub einen wichtigen finanziellen Erfolg: Im monatelangen Rechtsstreit um die vom Land NRW geforderte Rückzahlung von Corona-Überbrückungshilfen ist es vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster zu einer sogenannten vergleichsweisen Einigung gekommen. Bedeutet: Fortuna kann die für den Fall einer Niederlage vor Gericht schon zum 30. Juni 2024 gebildete Rückstellung in Höhe von 1,731 Mio. Euro nun frei investieren, etwa in Sommer-Transfers.In erster Instanz hatte das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf im April 2025 dem Land NRW untersagt, die Corona-Überbrückungshilfe zurückzufordern. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte argumentiert, dass die von Fortuna angegebenen Umsatzverluste nicht ausschließlich durch die Pandemie, darunter Geisterspiele ohne Zuschauer, bedingt gewesen seien. Sondern auch durch den Abstieg in die 2. Liga im Jahr 2020.Dieser Argumentation folge das VG nicht unter Hinweis […]